Workshop V:
Ermittlung der gesetzlichen und normativen Anforderungen in Drittstaaten

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie die weiteren relevanten Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU gelten nur in der Europäischen Union sowie Norwegen, Liechtenstein und Island. Durch bestimmte Abkommen haben die Schweiz und die Türkei diese Bestimmungen übernommen. In anderen Regionen und Ländern haben diese Regelwerke zumindest rechtlich betrachtet keine Relevanz, da die lokalen Rechtsvorschriften und technischen Regeln einzuhalten sind.

Dieser Workshop vermittelt Ihnen das Basiswissen, wie die relevanten Informationen zu beschaffen sind, wie Sie diese bewerten und welche Unterschiede es zum Binnenmarktrecht gibt. Dadurch erhalten Sie Anwendungssicherheit bei diesen außereuropäischen Regeln und können somit die Risiken von "non-compliance" für Ihr Unternehmen reduzieren.

Workshopinhalte

  • Wie geht man bei der Recherche vor?
  • Beispiele für Regelwerksunterschiede
  • Grundlegende rechtliche Unterschiede zwischen der EU und anderen Regionen
  • Musterbeispiele „Vereinigte Staaten von Amerika, Russland“
  • Best Practice Beispiele

Ihr Workshopleiter: Michael Loerzer

Dipl.-Ing. (FH) Michael Loerzer ist seit 1999 als Regulatory Affairs Specialist tätig und berät Unternehmen zu allen Facetten des Begriff Product Compliance Managements. Als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Globalnorm GmbH bietet er mit seinen Unternehmen IT-Lösungen sowie Dienstleistungen im Bereich „Bereitstellung von Product Compliance- und Normeninformationen“ an. Herr Loerzer hat Nachrichtentechnik an der Fachhochschule der Deutschen Bundespost, Berlin, studiert. Nach seinem Studium begann er 1988 bei dem Kreuzberger Traditionsunternehmen Bosse Telefonbau GmbH als Entwicklungs- und EMV-Prüfingenieur. Danach war er Laborleiter eines akkreditierten EMV-Prüflabors sowie stellvertretender Leiter der zuständigen Stelle gemäß Richtlinie 89/336/EWG. Im Jahr 2003 initiierte er die Gründung der Themengruppe Produktkonformität im DIN-Ausschuss Normenpraxis (ANP-TGP), deren gewählter Vorsitzender er seit dem 3. März 2004 ist. Seit Oktober 2009 ist er Mitglied der „Product Safety Engineering Society“ (PSES) der IEEE. Außerdem ist er seit dem Jahr 2017 Mitglied der Radio Equipment Directive Compliance Association (REDCA, www.redca.eu) und Gründer sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe Product Compliance im Netzwerk Compliance e. V. (www.netzwerk-compliance.de). Für zahlreiche Verlage hat er Fachbeiträge und Bücher zu selbigen Themen veröffentlicht und ist als Referent für diverse Seminar- und Tagungsveranstalter tätig. Für den Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ ist er an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart am Campus Horb als Dozent für die Vorlesung „Normsysteme“ tätig.

Der Workshop von Herrn Loerzer überzeugt Sie?

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